Es freut uns sehr, nach langer und sorgfältiger Vorbereitung den nächsten Schritt in der Umsetzung unserer Vision gehen zu dürfen.
Wir schaffen einen geschützten Rahmen, der es Pflegekindern ermöglicht, ihre leiblichen Eltern in einer besonderen, wertschätzenden Atmosphäre zu treffen.
Als verantwortliche Fachkraft konnten wir mit DSA Lydia Fink-Baumgartner eine langjährige und erfahrene Mitarbeiterin der Bezirkshauptmannschaft gewinnen. Sie hat Besuchskontakte aus Sicht des Jugendamtes vielfach begleitet und bringt ihre umfassende fachliche Expertise in diesen Aufgabenbereich ein.
Darüber hinaus fungiert sie als Ansprechpartnerin für die Behörden und erstellt die erforderlichen Berichte ordnungsgemäß und fachgerecht.

Da wir selbst seit 25 Jahren als Pflegeeltern solche Termine mit unseren Kindern wahrgenommen haben, haben wir die Vorteile und Herausforderungen dieser oft hoch emotionalen Treffen kennen gelernt. Daraus ist ein Konzept und Räume erwachsen, der diese Treffen für ALLE erleichtern soll. Im Vordergrund stehen die Kinder. Die emotionale Belastung zwischen Herkunft- und Pflegefamilie zu wechseln zeigt sich oft erst in den Tagen darauf. Oft haben sich die Lehrer unserer Kinder nach so einem Termin gemeldet um uns zu fragen ob zu Hause alles in Ordnung sei, weil das Kind sehr reagiert. Hier werden wir in der Vorbereitung, wie auch der Gestaltung dieser Termine neue Wege gehen. Wir wollen die Frustration aus diesen Treffen zu einem Erlebnis der positiven Art helfen mitzugestalten.
Das hALLEluja Familien Zentrum bietet hier Möglichkeiten von Kleinkindern bis zu Teenagern eine interessante Zeit zu gestalten. Das erleichtert dann auch die „Nachwehen“ dieser Treffen. Auch Pflegeeltern wird durch spezielle Übergabemöglichkeiten bis hin zur Nacharbeit und Beratung dieser Termin entschärft. Die so wichtige Bindung zwischen Pflegeeltern und ihren Kindern soll durch diese oft herausfordernden Besuche bestärkt werden und nicht ständig in Frage gestellt.
Aber auch die Herkunftsfamilien leiden unter diesen Treffen. Oft sind sie emotional und finanziell nicht in der Lage ihren Kindern eine gute Zeit zu geben. Sie sind überfordert mit der Planung und Gestaltung dieser kurzen Zeit. Hier helfen wir und zeigen Respekt wie auch neue Wege, um diesen wertvollen Kontakt zu den Kindern zu ermöglichen.
Wir haben festgestellt, dass Identitätsfindung einen zentralen Schwerpunkt im Leben eines Pflegekindes darstellt. Durch unsere eigene Überlastung mit diesem Thema haben wir oft Fehler gemacht. Oft aus Angst die Kinder zu verlieren, manchmal aus Überforderung und schlechter Planung. Wir haben beobachtet, dass jene Kinder die mit ihrer Herkunftsfamilie und dem Unterschied zur Pflegefamilie gelernt haben umzugehen, natürlicher und ohne toxischer „Schutzmechanismen“ ihren eigenen Lebensweg gestalten können.
Wer hier Information benötigt, kann uns gerne hier kontaktieren. Wer diesen Dienst unterstützen will kann hier sehen wie das möglich ist.